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Lama di Luna ist ein Haus in dem ich nicht nur mit meinen Kindern und meiner Lebensgefährtin lebe, sondern wo wir auch die Früchte ernten, die uns die Natur und unsere Arbeit schenken. Lama di Luna ist ein Haus wo wir zwischen Hunden, Katzen, Pferden, Hasen, Hühnern, Schleiereulen und Spatzen all denen Unterkunft anbieten die mit uns die magische Atmosphäre in dieser Ecke in der "Murgia" teilen wollen.

PIETRO PETRONI

Der Name kommt nicht von ungefähr; er wird aus einer umfangreichen Recherche geboren in welcher der Mensch in seinem natürlichen Zyklus zwischen Mutter Erde und dem Universum zu definieren und wieder zurückzuführen versucht wird. Wörtlich übersetzt bedeutet Lama di Luna Mond-Klinge (lama= Klinge, Luna=Mond); Klinge steht für Tal und Mond für ein Element welches eng mit der Erde Verbunden ist, mit den Zyklen der Saht und der Ernte und das Leben in welchem der Mensch als Wesen miteingebunden ist. Der Hof aus dem achtzehnten Jahrhundert wurde damals von Siedlern und Farmpächtern bewohnt. Er wurde in drei-jähriger akribischer Arbeit nach den Regeln der Bio-Architektur und dem Feng-Shui restauriert. Lama di Luna liegt inmitten von 190 Hektar unberührter Natur, Mandel-Kirsch- Trauben-und vorallem Olivenhainen die alle Biologisch bebaut werden und mit AIAB-ICEA zertifiziert sind. Die Gästezimmer, einst Siedlerwohnungen, sind großzügig und hell, jedes mit Kamin und mit Zugang vom Innenhof. Warmwasser und Heizung werden dank 48 Sonnenkollektoren, der Strom von 200 Photovoltaik-Modulen, geliefert. Die Betten sind aus Kiefern-und Olivenholz oder aus Messing aus dem 18.Jahrhundert, mit Natur-Latexmadratzen, Leintücher und Bedetücher aus Rohbaumwolle, Waschbecken aus Terrakotta, Seifen aus Olivenöl; jedes Detail wurde genauestens studiert damit die Energie optimal Fliessen kann und um das Ursprüngliche Flair zu erhalten. Um der Originalstruktur treu zu bleiben und die ländliche Bautradition zu respektieren wurde mit Naturmaterialien gearbeitet und alle schon vorhandenen Materialien wie antike Bretter, Ziegel, rote-und gelbe Erde sowie das Zubehör aus dem 18. Jahrhundert wiederverwendet. Die Betten sind nach Norden ausgerichtet und scharfe Kanten wurden durch abgerundete ersetzt da auch in der Natur alles Rundungen hat. Alles ist Harmonie und alles führt wieder zu einem Ganzen. Die 40 Schornsteine, die "Trulli" und die Grotte die auf dem Grundstück verteilt sind erzählen die Geschichte der Menschen die einst in diesem magischen Ort mit unendlichem Panorama gelebt und gearbeitet haben.

Gegen dem 17 Jahrhundert wurde der linke Flügel gebaut der durch über einem Meter dicke Steinmauern und durch Decken charakterisiert ist welche mit gelöcherten Zylindern aus Terrakotta gebaut wurden; die Decke ist so ein leichter Bau der vor der Hitze im Sommer schützt und im Winter sich mit warmer Luft aus dem Kamin füllt welche die Nacht wieder abgegeben wird. Dies findet man in den Zimmern "Murgia" den ältesten in Lama di Luna. Gegen Ende 1.800 entschloss sich der Baron Faivano die Struktur zu erweitern und den rechten Flügel zu bauen; in diesem sind die Mauern 80 cm dick und die Balkendecken und Gewölbe aus Tuffstein; so hatten die Familien der Farmpächter die Möglichkeit dort zu wohnen. Jedes Zimmer mit ca 20 Quadratmetern war die Wohnstätte einer Familie und war mit Fenstern und Kamin ausgestattet. Die 40 Kamine auf den Dächern geben uns das Ausmaß der Gemeinschaft die damals dort lebte. Die Siedler hingegen, die laut Vertrag kein Anrecht auf eine Wohnstätte hatten bauten sich einen Unterschlupf aus Steinen die Sie auf den Feldern sammelten und so entstand "le Casedd" also di "Trulli" von Andria wo sie mit Ihren Eseln wohnten die für Anbau der Felder nützlich waren und die Steinbauten warm hielten. Ende 1.800 zwang eine Kriese im Weingeschäft den Baron den Hof mit ca 190 Hektar Land an Herrn De Bartolo zu verkaufen. Dieser stellte nach einem Massiven Befall der Reblaus die Kulturen um und begann Mandel-und Olivenbäume anstele der reben zu Pflanzen. Dies ging bis in den fünfziger Jahren gut und nach dem Krieg verkaufte er das ganze Gut an Dr. Palasciano der es an Schäfer vermietete. Dieser Moment ist der Beginn des unerbittlichen Verfalls des Betriebes sei es innerhalb wie außerhalb der Mauern.

Ich habe mich 1991 in die Landschaft um den Hof verliebt, habe das Grundstück gekauft und nachdem ich es von Schäfern und Herden befreit hatte habe ich mit der langwierigen Restaurierung in und um den Mauern begonnen. Ich habe mit dem höchsten Respekt zur Natur zehntausend Olivenbäume, zehntausend Weinreben, zweitausend Mandelbäume, tausend Kirschbäume gepflanzt, Getreide-und Gemüsefelder angelegt und habe einen Bohrbrunnen der 535 Meter tief ist gebaut. Die übrigen 100 Hektar habe ich als Naturlandschaft gelassen und die Schafherden können dort grasen. Ich habe Dutzende "Casedd" restauriert die nun in einer Naturlandschaft liegen und von wildwachsenden Kräutern und Orchideen-Gewächsen umgeben sind dessen Geruch und Farben den sensiblen Spaziergänger Begeistern können. Um Räume des Hofes von sämtlichen alten Gegenständen zu befreien habe Ich zwischen den Jahren 2000 und 2003 einen Stall und landwirtschaftliche Hallen gebaut so dass unsere Besucher aus allen Ecken der Erde die Atmosphäre die einst hier herrschte und den Altbau zur Gänze genießen können.